Schüßler Salze

Schüßler Salze der Orchideen-Apotheke in Magdeburg

Steckbrief

Name:
Dr. med. Schüssler

Vorname:
Wilhelm Heinrich

geboren am:
21. August 1821 in Bad Zwischenahn bei Oldenburg

gestorben am:
30. März 1898 in Oldenburg

 

Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüssler
– Begründer der Biochemie –

    
Lebenslauf
· wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf
· verdiente seinen Lebensunterhalt durch Fremdsprachenunterricht
· sein älterer Bruder finanzierte ihm sein Medizinstudium
· Interesse an Homöopathie
· Studium der Homöopathie in Paris, Berlin, Gießen, Prag
· erhielt die medizinische Doktorwürde
· Arbeit als homöopathischer Arzt
· später: offizielle Anerkennung seiner Lehre als Biochemie nach Dr. Schüssler

Historie der Biochemie
Der Vater der Biochemie entwickelte durch seine langjährige Arbeit als homöopathischer Arzt und seiner Beschäftigung mit komplizierten homöopathischen Krankheitsbildern ein vereinfachtes System. Seine Vermutung beruhte darauf, dass durch einen Mangel an bestimmten lebensnotwendigen Mineralstoffen Krankheiten entstehen bzw. ausgelöst werden. Somit schuf er zwölf körpereigene Mineralstoffe, welche die Funktionsmittel bilden, sobald sie homöopathisch potenziert (zubereitet) werden.

„Jedes biochemische Mittel muss so verdünnt sein, dass die Funktionen gesunder Zellen nicht gestört, vorhandene Funktionsstörungen aber ausgeglichen werden." Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler

Die Wirkungsweise
Mineralsalze sind für unseren Körper lebenswichtig. In unterschiedlichen Geweben und Organen erfüllen sie dabei wichtige Aufgaben. Sie werden beispielsweise für die Steuerung biochemischer Vorgänge benötigt, sind unentbehrlich für den Aufbau von Zellstrukturen und Vermittlung von Informationsvorgängen von Zelle zu Zelle. Fehlen unserem Körper Mineralstoffe, so kommt es in der Folge zu Störungen der Zellfunktionen. Diese Störungen gilt es dort zu regulieren, wo sie auftreten und zwar in den Zellen. Durch die Zufuhr von Mineralsalzen in kleinsten Mengen und feiner Verteilung wird das Gleichgewicht in der Zelle wieder hergestellt und die Funktionsstörung normalisiert.

Funktionssalze 1-12
Dr. Schüssler begründete die Biochemie auf 12 Mineralsalzen. Diese Salze erfüllen im Organismus lebensnotwendige Aufgaben. Deshalb wurden sie von Schüssler als Funktionsmittel bezeichnet.

Nummer Bezeichnung

    Nr. 1 Calcium fluoratum (Kalziumfluorid)
    Nr. 2 Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat)
    Nr. 3 Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat)
    Nr. 4 Kalium chloratum (Kaliumchlorid)
    Nr. 5 Kalium phosphoricum (Kaliumphosphat)
    Nr. 6 Kalium sulfuricum (Kalium sulfat)
    Nr. 7 Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat)
    Nr. 8 Natrium chloratum (Natriumchlorid)
    Nr. 9 Natrium phosphoricum (Natriumphosphat)
    Nr. 10 Natrium sulfuricum (Natriumsulfat)
    Nr. 11 Silicea (Kieselsäure)
    Nr. 12 Calcium sulfuricum (Kalziumsulfat)

Ergänzungssalze 13-25
In der Zeit nach Dr. Schüssler entdeckte man noch 13 weitere Mineralsalze, die eine wichtige Rolle im Mineralstoffhaushalt der Zellen spielen. Diese Salze verfeinern und ergänzen die Behandlung mit den Funktionsmitteln 1-12. Sie wurden deshalb als Ergänzungsmittel 13-25 bezeichnet.

Nummer Bezeichnung

    Nr. 13 Kalium arsenicosum (Kaliumarsenit)
    Nr. 14 Kalium bromatum (Kaliumbromid)
    Nr. 15 Kalium jodatum (Kaliumjodid)
    Nr. 16 Lithium chloratum (Lithiumchlorid)
    Nr. 17 Manganum sulfuricum (Mangansulfat)
    Nr. 18 Calcium sulfuratum (Kalziumsulfid)
    Nr. 19 Cuprum arsenicosum (Kupferarsenit)
    Nr. 20 Kalium-Aluminium sulfuricum (Kalium-Aluminiumsulfat, Alaun)
    Nr. 21 Zincum chloratum (Zinkchlorid)
    Nr. 22 Calcium carbonicum (Kalziumcarbonat)
    Nr. 23 Natrium bicarbonicum (Natriumbicarbonat)
    Nr. 24 Arsenum jodatum (Arsentrijodid)
    Nr. 25 Aurum chloratum natronatum (Gold-Natriumchlorid)

Weitere Informationen unter http://www.omida.ch/biochemie.php